Festung Ehrenbreitstein - Plateau

Plateau vor den Bauarbeiten
BUGA 2011 Luftbild der Festung vor dem Umbau
Plateau während den Bauarbeiten
BUGA 2011 Luftbild der Festung waehrend dem Umbau
Das Festungsplateau wird zu einem Teil von der BUGA GmbH, zum anderen Teil vom Land Rheinland-Pfalz umgestaltet. Mit der Neuordnung des Festungsglacis im Ganzen sollen historische Blickbeziehungen rekonstruiert werden. Dazu gehört die Wiederherstellung des so genannten „Freien Schussfeldes“ mit einem weitläufigen Netz von Wegen, welche zum neuen Eingangsgebäude hinführen.
Ab 15. März 2010 ist das Festungsplateau für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Zugang zur Festung Ehrenbreitstein / zum Festungsplatz ist nur über den Felsenweg gegenüber vom Bahnhof Ehrenbreitstein möglich.


Festungsplateau

zum Vergrößern mit der Maus über die Miniaturansichten fahren

BUGA 2011 Übersichtsplan Festungsplateau
Um das „freie Schussfeld“ vor der Festung Ehrenbreitstein überhaupt realisieren zu können, musste der verbuschte Gehölzbereich in der Mitte der Freifläche weichen. Im Zuge der schrittweisen Wegnahme dieses Bereichs, der in enger Abstimmung mit den Naturschutzbehörden erfolgte, wurden am Festungshang vorbereitend entsprechende Ausgleichsflächen bereitgestellt.

Dies ermöglicht die schonende Umsiedelung der im verbuschten Gehölzbereich lebenden Heuschrecken. Dagegen unberührt bleiben konnte das kleine Orchideenwäldchen im Norden des Festungsplateaus, das auch der geschützte Grünspecht sein Revier nennt. Es wird lediglich einer Pflegemaßnahme unterzogen, um die sehenswerten Orchideen zu einer üppigeren Vegetation zu verhelfen und bei den BUGA-Besuchern ins rechte Licht zu rücken. Im August 2008 wurden 30 Orchideen mit Namen „Breitblättriger Stendelwurz“ (lat. Epipactis helleborine), die sich im geplanten Eingangsbereich befanden, in das kleine Orchideenwäldchen umgepflanzt.
Der „Arbeitskreis Heimische Orchideen“ beobachtet die Orchideen über die Umpflanzaktion hinaus. „Wir haben die neuen Pflanzstellen markiert und eingezäunt und werden sehen, wie erfolgreich wir waren“, erläutert Hennecke Tank, der 1. Vorsitzende des Arbeitskreises Heimische Orchideen Rheinland-Pfalz/ Saarland e.V. Da es noch nicht viele Erfahrungen im Bereich des Umpflanzens von wilden Orchideen gibt, erwarten sich die Orchideenfreunde aus dieser Standortveränderung wichtige Erkenntnisse für weitere Erhaltungsmaßnahmen in ähnlichen Situationen.

Im Dezember 2008 wurden 153 Eichen mit einer Höhe von 5-6 Metern gepflanzt. Sie wurden in der Nähe des neuen Parkplatzes und des neuen Eingangsgebäudes als Boskette, d.h. in streng geometrischer Anordnung in die Erde gesetzt.

Auf dem Plateau beim Werk Bleidenberg werden sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf einem 2000 Quadratmeter großen, bewegungsorientierten Kletter-Spielplatz zwischen alten Bäumen in naturnahem, wild gewachsenem Umfeld austoben können.
Entwurfsansicht des Festungsbereiches


sollte diese Seite ohne Frames angezeigt werden klicken Sie bitte hier
letztes updatSonntag, 05.09.2010 12:37!-- #EndDate -->