Rheinseilbahn - Seilzug

Rheinseilbahn - Seilarbeiten

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Ablauf des Seilzuges:

Zuerst wurde am 26. Januar 2010 ein erstes dünnes Nylonseil und ein weiteres Vorseil befestigt. Das Seil wurde per Hubschrauber von der Bergstation zum Schutzgerüst unterhalb des Fesungsberges geführt und dort befestigt. Aus technischen Gründen wurde das Seil nicht direkt über den Rhein zur Talstation gespannt.

Am 30. Januar wurden die Vorseile durch dünne Stahlseile ersetzt. Diese wurden auf einer Winde befestigt und mittels eines schwimmenden Pontons per Schiff von der rechten zur linken Rheinseite gebracht. Auf der städtischen Seite wurden diese Seile an den schon vorhandenen Seilen, welche von der Talstation an dem vorgelagerten Pfeiler geführt wurden, befestigt und gespannt. Dies ist die erste Verbindung zwischen Tal- und Bergstation.

Im Verlauf der folgenden Wochen wurden diese Stahlseile nach und nach durch immer dickere Seile ersetzt. Dies ist notwendig um eine höchstmögliche Stabilität zu erreichen. Ende März wurde ein Spezialwagen eingesetzt um an diesen Seilen die Seilreiter zu befestigen. Über diese Reiter wird das eigentliche Zugseil gezogen, welches für die Bewegung der Gondeln zuständig ist.

Anfang April erfolgt das Spleissen des Zugseils. Beide Enden des Seils werden verbunden, so dass ein Endlosseil entsteht, an dem später die Gondeln befestigt werden können.


Hubschrauberflug zum Befestigen des ersten Nylonseils (26. Januar 2010)
Hubschrauberflug zum befestigen des ersten Nylonseils



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